{"id":1381,"date":"2025-05-08T12:11:38","date_gmt":"2025-05-08T12:11:38","guid":{"rendered":"https:\/\/ikonen-schule.de\/?page_id=1381"},"modified":"2026-04-13T14:26:19","modified_gmt":"2026-04-13T14:26:19","slug":"elementor-1381","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ikonen-schule.de\/?page_id=1381","title":{"rendered":"Erfahrungsberichte"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1381\" class=\"elementor elementor-1381\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-61985dc e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"61985dc\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f6bfa9f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f6bfa9f\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>IKONENMALEN: Gedankensplitter &#8211; Ein Reisebericht.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Lange vorher<\/strong>: Die <strong>Entscheidung<\/strong> diese Reise anzutreten.<\/p><p>Das Leben h\u00e4lt immer wieder \u00dcberraschungen f\u00fcr uns bereit. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Ich dachte dass diese Woche, welche wir uns inmitten der Vorbereitungen der Hochzeit unseres Sohnes, bei uns zuhause in Clerf, f\u00fcr das Ikonenmalen freigehalten hatten, uns etwas Ruhe und Erholung bringen w\u00fcrde. Ich stellte mir diese Woche ein bisschen so vor wie wir es schon mal in Finnland erlebt hatten, eine ruhige Zeit, ganz allein in einem kleinen H\u00e4uschen mit Sauna an einem See. Das Entdecken einer neuen Welt und dabei viel Zeit zum Nachsinnen und Meditieren \u00fcber Gott und die Welt. In Wirklichkeit glich diese Woche viel eher einer abenteurlichen Bergwanderung mir Gipfelbesteigung als Abschluss.<\/p><p><strong>Das Kreuz, am Anfang und am Ende<\/strong>.<\/p><p>Wir begannen den Kurs in der Kapelle, mit einem Kreuzzeichen. Jeden Morgen hatte Wolfgang einen andern Kommentar dazu bereit. Wir h\u00f6rten auf mit der segnung der Ikonen, segnungmit dem Zeichen des Kreuzes. Ich habe mich dabei an die vielen Kreuze auf Berggipfeln erinnert.<\/p><p><strong>Die morgendliche Meditationen<\/strong>: Wie schon gesagt, sie begannen jeweils mit dem Zeichen des Kreuzes. So wie die Ikone ein Zusammenspiel von G\u00f6ttlichem und Menschlichem darstellt, so gelang es Wolfgang jeweils diese 20 Minuten zu einem erlebnisreichen Zusammenspiel von Menschlichem und G\u00f6ttlichen zu gestalten. Wir begannen jeweils sehr irdisch. Mit dem Betrachten eines St\u00fcck Holzes, der Aufmerksamkeit auf das Sehen, dem bewussten H\u00f6ren auf die feinen oder st\u00f6renden Laute um uns herum, mit dem Anschauen und Ber\u00fchren der H\u00e4nde unseres Nachbarn. Daraufhin betrachteten wir eine Ikone welche etwas Besonderes zum Thema der Tages meditation zu sagen hatte. Die Themen waren \u00fcbrigens, der Reihe nach : Das Holz oder der Baum, das Auge oder das Sehen, das OHR oder das H\u00f6ren, die Hand oder das Halten und Gestalten, das Gesicht oder der Blick. Zum Abschluss der Meditation kam das bewusste Hinwenden zu Gott im gemeinsamen Singen des Vater Unser und einem anschliessenden Segensgebet. Ich musste dabei jeweils an eine Schatzkiste denken. Die Einf\u00e4lle und Ideen zur Gestaltung dieser kurzen Zeit waren so vielf\u00e4ltig und inspirierend, dass ich sehr dankbar war f\u00fcr diese Momente wo Wolfgang uns alle von seinen gesammelten Sch\u00e4tzen an Erfahrungen und \u00dcbungen profitieren liess.<\/p><p>Die <strong>Reisevorbereitungen<\/strong> : Materialien besorgen,<\/p><p>Die Wahl der <strong>Reiseziele<\/strong> : Deutschland : Berlin, Hamburg, M\u00fcnchen,Stuttgart. Hier Ikonenmalen , 4 Beispiele zur Auswahl.<\/p><p>Die Reisegruppe: 5 sympathische Leute die mit mir auf dem Weg waren, meist jeder f\u00fcr sich, doch beim Essen und den Wanderpausen verbrachten wir auch frohe und lockere Zeiten gemeinsam.<\/p><p><strong>Was von den Teilnehmern erwartet wird<\/strong>:<\/p><p>Dass sie erstmal sehr gut dem Bergf\u00fchrer zuh\u00f6ren, den Sinn seiner Anweisungen zu verstehen suchen, auf seine Hinweise achten oder aber das Risko einzugehen eigene Wege einzuschlagen ( mit dem Risiko sich dabei zu verlaufen)<\/p><p><strong>Was von dem \u00a0Reiseleiter<\/strong> erwartet wird: Man kann sich auf ihn verlassen, er zeigt uns den Weg, er l\u00e4sst dir auch manchmal gewisse Freiheiten und wenn du dich dann verlaufen hast weiss er wie er dich wieder auf den guten Weg zur\u00fcck f\u00fchren kann. Der RL muss immer wieder ermuntern, die TN<\/p><p>Ein ICH BIN DA zu sein.<\/p><p><strong>Die Reiseerlebnisse<\/strong>: Wie bei einer Wanderung in den Bergen hat man tags\u00fcber viele sch\u00f6ne Erlebnisse und Abends ist man froh angekommen zu sein und f\u00fchlt sich manchmal sehr m\u00fcde. Viele neue Erfahrungen und neue Kenntnisse auch .. nie langweilig.. die Landschaften die man durchquerte wechselten schnell, man lernte neue Techniken wie man diese oder jene Strecke bew\u00e4ltigen konnte, es gab auch einige steile Passagen wo man Angst hatte abzurutschen, wo man sich nicht traute und der Reiseleiter uns ermuntern musste. Doch du kannst das, versuchs doch einfach einmal\u2026<\/p><p><strong>Begegnungen mit dem UNBEGREIFLICHEN, dem UNFASSBAREN \u2026<\/strong><\/p><p>Gott und Mensch miteinander in Verbindung bringen, nicht vermischen aber harmonisch verbinden. Das was ich seit meiner bewussten Entscheidung vor mehr als 40 Jahren, meinen Weg mit Gott zu gehen, jeden Tag neu versuche.<\/p><p><strong>Materialien der Sch\u00f6pfung\u00a0 <\/strong>sanft umformen<\/p><p><strong>Das Kleine, Unscheinbare<\/strong>, das meist \u00fcbersehen wird aber eigentlich dem Ganzen den letzten Glanz gibt ( vgl. Spinnennetz .. )<\/p><p><strong>Gemeinsam unterwegs:<\/strong><\/p><p>Bei einer Bergwanderung geht die Gruppe selten geschlossen zusammen. Meist sind die gleichen an der Spitze, den andern immer wieder ein St\u00fcck voraus. So ergings auch uns beim Ikonenmalen. Man merkte schnell wer dazu etwas mehr Talent mitbrachte und geschickter war. Allerdings kam es nicht darauf an schneller fertig zu werden als die andern. Im Gegenteil, die Geschickteren brauchten oft mehr Zeit zum Verfeinern als diejenigen wie ich, die sich schneller mit ihrem Erreichten zufriedenstellten, auch\u00a0 wenn noch viel M\u00f6glichkeit zum Nachbessern gewesen w\u00e4re. Aber auch das gegenseitige Unterst\u00fctzen, das bei einer Bergwanderung sehr wertvoll ist, erfuhren auch wir in unsern Malkurs. \u201e Wie sch\u00f6n dir das gelungen ist \u2026 Du kannst gerne etwas von meiner Farbe nehmen\u2026Ich\u00a0 habe das so gemacht, dann wars leichter\u2026 Wie gesagt, jeder war bei seinem Bild auf sich gestellt, so wie bei einer Bergtour auch niemand f\u00fcr den andern hochgehen kann. Doch auch die gemeinsamen Momente fehlten nicht: bei der morgendlichen Meditation, in den Kaffeepausen und vor allem beim gemeinsamen Mittagessen.<\/p><p>Romain Kremer, Luxemburg<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-09d8fb9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"09d8fb9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ikonen Malkurs &#8211; 5. Tag<\/p><p>Am Morgen des 3. Tages kam mir, unter der Morgendusche, spontan die Idee, unsere Ikonenmalerei mit einer Bergwanderung zu vergleichen. Von da an ging mir dieser Gedanke nicht mehr aus dem Kopf, und ich konnte nicht anders, als immer wieder \u00c4hnlichkeiten bei diesen zwei Arten von Abenteuern zu entdecken. Denn ein Abenteuer ist eine solche Ikonenmalerei schon. \u201eWerde ich das \u00fcberhaupt schaffen, werde ich ankommen?\u201c hat sich mehr als eine(r) gefragt. Die Frage ist auch berechtigt, w\u00e4re nicht da der Bergf\u00fchrer gewesen, Wolfgang, der bei jeder Verirrung eine L\u00f6sung hatte und jeden von uns immer wieder auf den guten Weg zur\u00fcckgef\u00fchrt hat, und mehr als einmal dabei auch selbst Hand angelegt hat.<\/p><p>Heute sind wir also zur letzten entscheidenden Etappe vor dem Gipfel gestartet. Wie bisher haben wir die Morgenmeditation mit dem Zeichen des Kreuzes begonnen. Diesmal kommentierte Wolfang dazu: \u201eDer Querbalken erinnert uns an die Erde und alles was sie uns zum Leben zur Verf\u00fcgung stellt. Der L\u00e4ngsbalken l\u00e4sst uns an den Himmel denken, er erinnert uns daran, den Kopf hoch zu halten und mit Mut und Zuversicht unser Tagewerk anzugehen\u201c.<\/p><p>Ja, Mut und Zuversicht konnten wir f\u00fcr diese letzte Etape gut gebrauchen. An diesem vorletzten Tag ging es darum, die wichtigsten Teile, das Gesicht und die H\u00e4nde aufzuhellen und fertigzustellen. Da war schon \u00e4usserste Konzentration erfordert und mir fiel auf, dass es noch nie so ruhig war, wie an diesem Vormittag. In diese Stille hinein fielen manchmal S\u00e4tze wie: \u201eDa muss man sich auch ein bisschen was trauen, ne\u201c oder etwas sp\u00e4ter: \u201eIch trau mich nicht!\u201c \u2013 \u201e Doch, du schaffst das!\u201c<\/p><p>Da kam mir der Vergleich mit der Bergwanderung wieder in den Sinn. Vieles glich dem Aufstieg einer steilen Wand kurz vor dem Gipfel, gut angeseilt und mit Kletterzeug nat\u00fcrlich. So wie der Bergsteiger bei diesem schwierigen Aufstieg alle Fertigkeiten und Kenntnisse, welche er auf den leichteren Strecken vorher erlernt hatte, jetzt anwenden muss, so erging es auch uns. Wir mussten es wagen, Striche zu ziehen, welche die Ausstrahlung des ganzen Bildes entscheidend ver\u00e4ndern oder sogar verderben konnten.<\/p><p>Doch auch f\u00fcr uns gab es gl\u00fccklicherweise die Absicherung. Wie oft man in der Stille ein leises Fl\u00fcstern geh\u00f6rt hat : \u201eWolfgang, kannst du bitte mal zu mir kommen\u201c, kann ich jetzt nicht mehr sagen.<\/p><p>Aber auch heute sind alle gl\u00fccklich angekommen, und ich jedenfalls bin von der intensiven Konzentriertheit fast so m\u00fcde wie von einer Bergwanderung.<\/p><p><em>Romain Kremer<\/em> (\u2020), Luxemburg<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e14d7e1 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"e14d7e1\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4720805 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4720805\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Mit Demut und Respekt und auch in Anbetracht der Unwissenheit, was genau mich erwarten wird, einer gewissen Nervosit\u00e4t bin ich angereist, mit Demut, Respekt und gro\u00dfer Dankbarkeit ob der Geduld und Ruhe des Kursleiters bin ich wieder gefahren. Ich habe ein Tor gefunden, bin hindurch gegangen und habe eine neue Welt betreten, \u00fcber die ich viel gelernt habe.\u00a0<\/p><p><em>Eckhard N\u00f6ldeke<\/em>, Ikonenkurs 2026<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IKONENMALEN: Gedankensplitter &#8211; Ein Reisebericht. \u00a0 Lange vorher: Die Entscheidung diese Reise anzutreten. Das Leben h\u00e4lt immer wieder \u00dcberraschungen f\u00fcr uns bereit. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. 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