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Ikonen-Werkstatt

Vom Holzgrund bis zum letzten Licht.

Ikonenschreiben verbindet handwerkliche Präzision mit konzentrierter Wahrnehmung. Vorbereitung des Bildträgers, Vorzeichnung, Vergoldung und Eitemperatechnik greifen dabei ineinander.

Die Werkstatt zeigt, wie eine Ikone Schritt für Schritt entsteht – mit traditionellen Materialien, Geduld und einer klaren Bildsprache.

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Arbeit an einer Ikone in der Werkstatt
Ikone in der Restaurierung
Traditionelles Handwerk

In der Werkstatt

Handwerk, Material und Zeit.

Die Arbeit an einer Ikone braucht Ruhe. In den Kursen werden die einzelnen Techniken verständlich erklärt und praktisch begleitet.

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Auftragsikonen & Restauration

Eine Ikone für Ihren Ort.

Motiv, Format und Ausführung werden persönlich abgestimmt. Auch die behutsame Restaurierung und Fertigstellung vorhandener Ikonen ist möglich.

  • 01 Persönliches Vorgespräch
  • 02 Auswahl von Motiv und Format
  • 03 Traditioneller Bildaufbau und Vergoldung
  • 04 Übergabe nach vollständiger Trocknung

Für eine neue Ikone sollten je nach Motiv ungefähr vier bis sechs Monate eingeplant werden.

Unverbindlich anfragen ↗
Christus-Pantokrator-Ikone als Beispiel einer RestaurationHandwerk bewahrt Geschichte.

Werkstattberichte

Erfahrungen und Wissen weitergeben.

Jede Ikone hat eine handwerkliche Seite, die in einzelnen Werkstattberichten vertieft wird.

Erkenntnisse aus der Werkstatt, Erfahrungen aus den Kursen und praktische Hinweise werden hier fortlaufend gesammelt. Neue Berichte lassen sich als eigene Abschnitte ergänzen und frei sortieren.

Eine Ikone entsteht

Eine Ikone entsteht – Schritt für Schritt.

Vom Bildträger bis zur Firnis baut jeder Arbeitsschritt auf dem vorherigen auf.

01

Brett auswählen

Der Bildträger wird passend zur Ikonenvorlage ausgewählt und vorbereitet.

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Malgrund aufbauen

Leinenstoff und zwölf Kreideschichten schaffen einen tragfähigen Grund.

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Grund glätten

Der Kreidegrund wird sorgfältig geschliffen.

04

Vorlage übertragen

Konturen werden mit Farbpigment und Gravurstift auf den Grund übertragen.

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Konturen ritzen

Die übertragenen Linien werden vorsichtig in den Malgrund geritzt.

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Vergoldung vorbereiten

Plakagrund und Anlegeöl bereiten die Fläche für Transfer-Blattgold vor.

07

Blattgold auflegen

Das Gold wird behutsam aufgelegt und der Heiligenschein angelegt.

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Vom Dunkel ins Licht

Die Farben entstehen in mehreren Aufhellungsschritten von dunklen Grundtönen bis zu den Lichtern.

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Beschriften und firnissen

Rand und Beschriftung schließen das Bild ab; nach der Trockenzeit folgt die Schutzfirnis.

Materialbeschaffung

Materialien für das Ikonenschreiben.

Bildträger, Kreidegrund, Pigmente, Pinsel, Eitempera, Anlegeöl und Transfer-Blattgold.

Für den ruhigen Arbeitsablauf werden die Materialien vor Kursbeginn vollständig vorbereitet. Für die Vergoldung eignet sich Transfer-Blattgold; Bezugsquellen und die jeweils aktuelle Materialliste können hier im CMS ergänzt werden.

Im Kurs erhalten Teilnehmende eine konkrete Liste mit Mengen, Formaten und empfohlenen Malutensilien.

Tipps aus der Werkstatt

Malplatz, Vergoldung, Beschriftung und Firnis.

Eine klare Ordnung am Arbeitsplatz unterstützt Ruhe, Konzentration und sauberes Arbeiten.

Der Bildträger liegt in der Mitte, die Vorlage links, Pigmente darüber sowie Palette, Pinsel und Wasser rechts. Für Linkshänder wird die Ordnung gespiegelt.

Heiligenscheine und Beschriftungen werden fein und sorgfältig aufgebaut. Nach ausreichender Trockenzeit schützt eine geeignete Firnis die fertige Ikone. Zwischen allen Schritten ist genügend Trockenzeit einzuplanen.