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Der Bildträger wird passend zur Ikonenvorlage ausgewählt und vorbereitet.
Ikonen-Werkstatt
Ikonenschreiben verbindet handwerkliche Präzision mit konzentrierter Wahrnehmung. Vorbereitung des Bildträgers, Vorzeichnung, Vergoldung und Eitemperatechnik greifen dabei ineinander.
Die Werkstatt zeigt, wie eine Ikone Schritt für Schritt entsteht – mit traditionellen Materialien, Geduld und einer klaren Bildsprache.
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In der Werkstatt
Die Arbeit an einer Ikone braucht Ruhe. In den Kursen werden die einzelnen Techniken verständlich erklärt und praktisch begleitet.
Kurse entdecken →Auftragsikonen & Restauration
Motiv, Format und Ausführung werden persönlich abgestimmt. Auch die behutsame Restaurierung und Fertigstellung vorhandener Ikonen ist möglich.
Für eine neue Ikone sollten je nach Motiv ungefähr vier bis sechs Monate eingeplant werden.
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Handwerk bewahrt Geschichte.Werkstattberichte
Jede Ikone hat eine handwerkliche Seite, die in einzelnen Werkstattberichten vertieft wird.
Eine Ikone entsteht
Vom Bildträger bis zur Firnis baut jeder Arbeitsschritt auf dem vorherigen auf.
Der Bildträger wird passend zur Ikonenvorlage ausgewählt und vorbereitet.
Leinenstoff und zwölf Kreideschichten schaffen einen tragfähigen Grund.
Der Kreidegrund wird sorgfältig geschliffen.
Konturen werden mit Farbpigment und Gravurstift auf den Grund übertragen.
Die übertragenen Linien werden vorsichtig in den Malgrund geritzt.
Plakagrund und Anlegeöl bereiten die Fläche für Transfer-Blattgold vor.
Das Gold wird behutsam aufgelegt und der Heiligenschein angelegt.
Die Farben entstehen in mehreren Aufhellungsschritten von dunklen Grundtönen bis zu den Lichtern.
Rand und Beschriftung schließen das Bild ab; nach der Trockenzeit folgt die Schutzfirnis.
Materialbeschaffung
Bildträger, Kreidegrund, Pigmente, Pinsel, Eitempera, Anlegeöl und Transfer-Blattgold.
Tipps aus der Werkstatt
Eine klare Ordnung am Arbeitsplatz unterstützt Ruhe, Konzentration und sauberes Arbeiten.